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Gleichmäßigkeitsprüfungen Nürburgring Nordschleife
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 Betreff des Beitrags: Schon wieder an die E30 Fahrer...
BeitragVerfasst: 11. Jun 2006, 23:32 
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Ich muss mal wieder mit einer Technik Frage für den E30 nerven :D

Da sich aufgrund einer viel zu nah an der Fahrbahn stehenden Leitplanke eine "Neugestaltung" unseres Hecks empfiehlt haben wir darüber nachgedacht etwas gegen unser sehr nervöses Heck zu tun. Mein erster Gedanke war das das E30 Heck einfach zu leicht ist und daher evtl ein Flügel für Abtrieb sorgen sollte. Hab das ganze auch schon ins E30 Forum reingeschrieben und da gab es sehr unterschiedliche Meinungen zu dem Thema...
Die Problematik: Besonders beim Anbremsen und in schnellen Kurven wird unser Heck sehr nervös...

Unser Fahrwerk ist aber definitiv auch weit davon entfernt sehr gut zu sein. Also was denkt ihr was am besten für den E30 ist? Bringen Flügel bei Geschwindigkeiten die doch meist deutlich unter 200 liegen überhaupt etwas? Wie verhalten sich eure E30 so? Sollen wir wenn nach der Reparatur des Heckschadens noch Geld übrig ist vielleicht über ein ganz neues Fahrwerk nachdenken???
Das der E30 immer eine Heckschleuder sein wird ist klar, aber das bezieht sich doch eher auf´s rausbeschleunigen, oder?
Fragen über Fragen....

Gruss
Christian


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 06:08 
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Hallo Christian Lehmkuhl.

Wir haben bei unserem Kadett C das gleiche Problem.Beim anbremsen wird unser Heck leicht,in der Fuchsröhre muss ich beim einlenken Gas wegnehmen weil ich das gefühl habe das Heck kommt gleich.Wir haben dann mal einen "DTM-Spoiler" hinten montiert und siehe da es wird sofort eine menge besser.Der ganze Wagen baut viel mehr Grip an der Hinterachse auf ,lässt sich um Welten besser einlenken und das herrausbeschleunigen ging auch sofort besser.Ich habe den Heckspoiler dann leider wieder abbauen müssen, da unser Tüv mir den hier nicht vor Ort eintragen wollte.

Gruß Bernd

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Das Leben mit nen alten Opel ist sooo schön


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 06:37 
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Hallo Christian,

also ein Heckflügel bringt etwas, wäre aber mit Abstand eine der letzten Maßnahmen die ich angreifen würde, sofern Du nicht wirklich an einen günstigen kommst. Wir haben einen für 50€ bei Ebay ersteigert und da kann ich Dir nach der nächsten GLP sagen ob es was bringt. Zumindest steigert es den Prollfaktor :lol: .
Es gibt aber deutlich bessere Maßnahmen. Gewicht kannst Du nicht viel machen (Da Dir auch irgendwo die Hände gebunden sind) außer z.B die Batterie sofern sie nicht schon hinten ist nach hinten zu legen, oder Dir Gewichte rein zu packen, aber willst Du das wirklich (das Gewicht)? Mehr Gewicht muß auch gebremst und beschleunigt werden und vermindert auch die Kurvengeschwindigkeit (Fliehkraft)
Wie von Dir angesprochen ist das Fahrwerk eines der sinnvollsten wenn auch teuersten Varianten, wenn es was gutes sein sollte (KW ca 1300-1400, Bilstein noch mehr, ich meine 1700).
Ich habe mich mal mit einem Fahrwerksspezi unterhalten und der sagte folgendes. Ein Auto sollte so hart wie nötig und so weich wie möglich sein. Ein Zu hartes Auto springt, ein zu weiches knickt zu sehr ein. Also der beste Kompromiß.
Der BMW ist wie bekannt sehr leicht auf dem Heck. Das heißt fehlende Reibung (Grip) auf der Hinterachse. Das kann man eigentlich nur mit einem Fahrwerk mit voll einstellbarer Druch- und Zugstufe machen und am besten auch noch ein Gewindefahrwerk um das Auto mal aus zu balancieren (Man kann die Dämpfer dann auf einer Radlastwage einstellen um das Auto auszubalancieren. Jeder Reifen hat ähnlich viel Druck auf die Straße).
Mit der Druckstufe stellst Du ein wie gut (schnell, leicht) der Dämpfer bei z.B einer Bodenwelle zusammen geht. Mit der Zugstufe wie schnell er wieder auseinander geht. Und da liegt der Hase auch im Pfeffer. Das Auto braucht hinten eine straffe Einfederung (Starke Druckstufe) aber eine schnelle und leichte ausfederung (weiche Zugstufe), damit der Reifen wieder Bodenkontakt herstellt um Grip aufzubauen.
Wir haben z.B. nur gelbe Konis mit H&R Sportfedern drin. Da kann man nur beides gemeinsam verstellen. Deshalb sind wir folgendermaßen vorgegangen. Vorne haben wir die Konis 2 Umdrehungen zugedreht. Dadurch steigt die Druck und Zugstufe erheblich und das Auto ist recht hart. Hinten haben wir nur ne halbe Umdrehung zugedreht und somit ist Druck- und Zugstufe weich. Dadurch haben wir nicht mehr das Problem das uns z.B nach dem Schwalbenschwanz auf der Bodenwelle der Hintern rum kommst sonder wir voll auf das Gas gehen können. Reifen kommt schnell auf die Straße und baut Grip auf. Unser Auto ist im trockenen sehr gutmütig und schiebt gleich über alle vier Räder. Im Nassen ist unser Auto sehr grenzwertig auf der Hinterachse.
Aber zurück zum Thema:
In schnellen Kurven sollte das Auto nicht soweit einknicken, also so weit als möglich in der Waage bleiben. Bei Bodenwellen die Räder aber einfedern und schnell wieder ausfedern (wenn es auch noch leicht ist), damit die Bodnhaftung hergestellt wird.
Die Härte muß aber von der Feder kommen und der Dämpfer muß, wie es der Name sagt dämpfen (das ausschwingen der Feder vermeiden).
Viel kann man auch noch mit den Stabis und der Spurbreite machen, sowie mit dem Luftdruck.
Das war mal so eine Quick and Dirty Erklärung und auch von der Begrifflichkeit her nicht immer ganz korrekt. Wenn Du Interesse hast schick mir ne PN mit E-Mail und ich sende Dir mal ne Fahrwerksfibel (PDF) zu, die sehr gut verständlich und ungemein Informativ ist. Ansonsten geh mal bei der VLN in die Boxengasse und frag die BMW-Jungs. Die sind alle sofern sie Zeit haben sehr bereitwillig Infos zu geben. Aber Das Fahrwerk ist schon eine Wissenschaft für sich.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Gruß Hans

P.S.: @ All: Falls ich irgendwo Mist geschrieben habe, wäre ich um Korrektur dankbar.

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Schwarz Matt macht schnell :D (Wer zu spät bremst ist zu lang schnell)


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 06:42 
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Ich würde bei euren Geschwindigkeiten vom Spoiler abraten,und lieber in ein Homogenes Fahrwerk investieren.

Beim Kadett C sah es damals ( es sei den ihr habt was verändert ) ganz klar nach einer Keilform aus,ihr setzt euch am besten mal mit den Jungs mit dem weißen C Coupe in Verbindung.

Wenn man die Dämpfer der Hinterachse in der Ausfedergeschwindigkeit zu steif hat ( Zugstufe zu weit zu ) ,kann das auch schonmal dazu führen,das ab und an ein Rad keinen sauberen Bodenkontakt hat.

Ausbalancieren ist auch sehr wichtig,und man kommt dabei oft zu der erkenntniss das der Wagen bei guter abstimmung hinten etwas tiefer aussieht wie vorne ( Speziel beim Kadett und BMW ).

Sieht zwar nicht schön aus ( Beim MC Donald :) ) ,aber der zweck heiligt die Mittel.

Ist aber ein Riesen Thema,was von vielen Punkten abhängt.

1. Welches Fahrwerk ist montiert ( Federrate ) ?
2. Einstellbare Dämpfer ?
3. Wie sind diese eingestellt ?
4. Bremsdruck und Scheibe/Belag kombination der Hinterachse ?
5. Wie steht der Wagen optisch vorn und hinten in der höhe ?
7. Fahrweise ( Meinen Cabrio konnte ich "werfen",den Caravan muss ich wie auf Schienen führen ).

usw.

Gruß Manni


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 06:45 
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Hans Lehmann hat geschrieben:
Hallo Christian,

Zumindest steigert es den Prollfaktor :lol: .


O.K.

Das hatte ich vergessen :)


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 08:12 
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Nachtrag:

Was für eine Spur hast Du vorne Eingestellt. Wir hatten das Auto bevor wir die Spur eingestellt haben (selbst ist der man, 4 Räder zwei Kordels und ein Zolli) mal gefahren und das Ding kam gewaltig mit dem Heck. Danach haben wir die Spur eingestellt (mehr Vorspur) und es war ein unterschied wie Tag und Nacht. (Das gibt es gute Infos unter www.e30.de -Do ist yourself- Fahrwerk-Grundlagen).
Ansonsten würde ich nicht zuviel auf den Thread geben den Du da eröffnet hast. Die Diskussion (Antworten) ist/sind ja teilweise schon weltmeisterlich.
Ein Flügel bringt was. Ganz klar. Aber das ist im Gegensatz zum Fahrwerk, Spur, Stabis und Spurbreite marginal. Ich meine jetzt Sportspoiler wie Zender oder M2 Packet. Wir haben eine M3 Nachbau mit Abrißkante. Kommt die Tage auf den Offen drauf, aber wir versprechen uns nicht zuviel davon, da wir gar nicht die Geschwindigkeiten in den Kurven haben damit er was bringt. Dann muß es schon ein richtiger Flügel a'la Scheid sein, aber den kriegst Du nicht eingetrachen und da fehlt auch die Leistung für (ca. 350PS).
Mach erstmal wichtigere Dinge.
Und was man auch mit dem Auto auch so lernen kann ist immer noch schneller zu werden. Wir haben unsere Zeite mitleirweile deutlich verbessert, weil man die Kurven einfach besser kennt und viel ausgewogenr fährt und auch weiß wo man was machen kann. Schau Dir mal eingie Leute (z.B. Manfred, Dirk Specht um nur zwei zu nennen) und deren Linie an. Wenn Du Dir das merkst und umsetzt ist viel drin und dein Auto kommt Dir gar nicht mehr so schlecht vor.
Gruß hans

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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 09:51 
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Mal wieder vielen Dank für die Antworten. Wie einem hier weitergeholfen wird ist echt spitze :top: :top::top:
Also unser Fahrwerk ist wie gesagt definitiv kein besonders gutes (ehrlich gesagt weiß ich jetzt so auf Anhieb noch nicht mal was das für eins ist). Wir haben das sehr günstig bei einem E30 Schrauber gekauft. Ich vermute das ist irgendwas ganz billiges von D&W oder so... Auf jeden Fall ist da nix mit einstellen!
Es sieht wohl so aus das wir, wenn wir das Fahrverhalten verbessern wollen, nochmal tief in den Sparbeutel gucken müssen, aber wenn es sich lohnt sollte man schon mal drüber nachdenken.
(Dieses Hobby wird irgendwie immer teurer...)

Zur Fahrweise kann ich nur sagen, das ich sehr darauf bedacht bin das Auto wieder heile nach Hause zu bringen, und das so schnell wie möglich :D . Ich bin mit Sicherheit auch weit davon entfernt ein sehr guter Fahrer zu sein, aber ich denke ich habe schon sehr viel dazu gelernt. Ich behaupte eigentlich auch eine relativ saubere Linie zu fahren (vielleicht sehen das die die hinter mir sind anders...). Vielleicht kennt jemand von euch das Buch mit DVD "Das Idealliniekonzept" von der Scuderia Hanseat. Da wird die komplette Linie der Nordschleife sehr ausführlich erklärt und daran versuche ich mich auch eigentlich zu halten.

Mein Vater hat jetzt auch etwas voreilig bei eBay auf einen M3 Nachbau Flügel allerdings ohne Abrisskante geboten. Nach allem was ich jetzt so gelesen habe verspreche ich mir zwar mittlerweile auch nicht mehr viel davon, aber wie ihr schon gesagt habt kann man sich zumindest bei McDonalds damit sehen lassen... :D

Ich glaube ich muss euch allen irgendwann mal ein Bier ausgeben, so wie ihr mir hier jedesmal mit guten Ratschlägen zur Seite steht ist echt SPITZE!!! :prost:


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 16:32 
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Hallo,

ich war beim letzten scuderia hanseat le(e)hrgang im hatzenbach und habe mir angesehen was die jungs da einem beibringen (wollte meinen sohn da mal anmelden) seit ich dort einen nachmittag zugesehen habe weiß ich das mein sohn dort keinen le(e)hrgang macht.
also vergiß die linie von deiner dvd.
schau lieber das du dir was von den erfahrenen abschauen kannst.

mfg andreas


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 17:07 
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Also das sehe ich ehrlich gesagt ziemlich anders. Zum einen habe ich bisher nur gutes über die Scuderia Hanseat gehört, zum anderen habe ich die Linie auch mit vielen Onboardaufnahmen z.B. aus der VLN verglichen (unter anderem die Alzen DVD die ich jedem nur empfehlen kann) und das stimmt alles schon ziemlich überein was auf der DVD erklärt wird und wie es die Profis umsetzen. Mit Sicherheit gibt es einige Stellen wo unterschiedliche Linien schnell sind und besonders im Hatzenbach habe ich beim ersten ansehen der DVD auch gedacht das die Linie sehr komisch ist, aber ich muss sagen so wie es da erklärt wird kommt man schon recht fix durch Hatzenbach...
Ich denke die Scuderia Hanseat hat nicht umsonst einen sehr guten Ruf, daher möchte ich Dein Erlebnis fast als Ausnahme ansehen...

Die DVD und das Buch sind übrigens nicht direkt von der Scuderia Hanseat, sondern von Martin Stucky (Instruktor bei der SH). Wenn Du möchtest kann ich Dir gerne mal eine Kopie machen, dann kannst Du Dir noch Mal ein eigenes Bild darüber machen.

Gruss
Christian


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 17:23 
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hallo,
ich kenne die dvd nicht deswegen würde ich dein angebot gerne annehmen
falls ich mich irren sollte werde ich dies hier veröffentlichen.
ich kann nur sagen das die linie ausgang hatzenbach schon sehr komisch ist.
mfg andreas


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 19:38 
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Hans Lehmann hat geschrieben:
Mach erstmal wichtigere Dinge.
Und was man auch mit dem Auto auch so lernen kann ist immer noch schneller zu werden. Wir haben unsere Zeite mitleirweile deutlich verbessert, weil man die Kurven einfach besser kennt und viel ausgewogenr fährt und auch weiß wo man was machen kann.


Da möchte ich mit meinen "Laien-Kenntnissen" dem Hans voll und ganz zustimmen.
Frank und ich haben die Erfahrung gemacht, dass eine saubere Linie das Reifenquietschen erheblich reduziert, das Auto viel gutmütiger werden läßt und die Rundenzeiten herabsetzt.

Wir haben auch oft darüber gesprochen, ein "Bügelbrett" auf das Heck des Sciroccos zu montieren, um mehr Grip auf der Hinterachse zu haben.
Allerdings merken wir von GLP zu GLP immer mehr, dass eine saubere Linie und ein ausgewogenes Fahren (Kurven früher anbremsen, Auto durch Kurve"rollen" lassen und im richtigen Moment rausbeschleunigen) viel mehr bringt.

Mit ist einmal im Brünnchen das Heck ausgebrochen, aber nur, weil ich die Kurve einfach zu schnell angefahren bin.

Ob sich ein Fahrwerk für über 1000,-- Euro rechnet (falls man nur GLP fahren will), muß jeder für sich selbst entscheiden. Aber dann würde ich mir wirklich viel Zeit damit lassen, Infos einzuholen. Aber weniger in Foren, sondern eher bei BMW-Fahrer aus der GLP, des CHC und des VLN.

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Wie man in den Dritten schaltet,... so schallt`s zurück


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 Betreff des Beitrags: Fahrwerk
BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 20:30 
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Hallo liebe GLP Freunde

Seit einigen Jahren Pause war ich am Samstag auch mal wieder bei einer GLP am Start. Mit meinem weißen E30 318is. (Startnummer 167) Normaler weiße bin ich im Deutschen Slalomsport mit diesem Fahrzeug unterwegs.

Mein Fahrwerk stammt aus den feinen Kisten von Robert Keim. Der im Slalomsport für VW und BMW einen super Namen hat. Kein springen von Auto kein versetzen einfach ein super neutrales Fahrverhalten. Und das mit einem recht hartem Slalomfahrwerk.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen lieber in ein gutes Fahrwerk investieren an statt in drei vier billig Fahrwerke. Denn ein Total schaden kosten mehr als ein gutes Fahrwerk.

Mit sportlichen Gruß
Marco Hackenberg

_________________
Driften ist die schönste Art ein Fahrzeug zu bewegen. Warum eigentlich nicht die schnellste Art?


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 21:09 
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Hallo Marco,

da kann ich dir nur beipflichten wir fahren ein kw-gewindefahrwerk variante 2, ist bestimmt nicht billig eher schon von der teuren sorte, aber die erfahrung die ich mit dem kw-fahrwerk gemacht habe sind gigantisch.
als zweites haben wir in diesem jahr semis montiert und auch die semis lohnen sich richtig, die möglichen kurven geschwindigkeiten gehen gegenüber normalen strassenreifen immens nach oben.
diese zwei investitionen stehen an erster stelle.

wer noch mehr machen möchte:

powerflex gummis

h&R stabis

domstrebe vorne und hinten

bremsen - wobei ich da die optimale zusammenstellung noch nicht gefunden habe.

an sicherheitsausstattung :

käfig - sitze - gurte

ich garantiere euch iht werdet euren e30 nicht wieder erkennen.

viel spaß beim umbauen, ist schweine viel arbeit, lohnt sich aber echt.

mfg andreas

ps:
linie üben,linie üben, linie üben


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2006, 22:37 
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Ich gebe euch natürlich recht das eine saubere Linie erst mal durch nichts zu ersetzen ist, aber ich finde in Vollgaspassagen (z.B. Adenauer Forst, der "Mutkurve" oder die schnelle links über die Kuppe nach Pflanzgarten (weiß den Namen leider nicht)) sollte das Heck dann schon relativ neutral sein und das ist es bei uns nicht... (OK, das in der zuletzt genannten Kurve das Heck leicht wird ist vielleicht auch noch zu verstehen).

Wir haben ja auch schon einiges am Auto verändert (Leer gemacht, Käfig rein, Sitze + 6punktgurte, mittlerweile gute Bremsen, Domstreben usw...), aber sobald irgendwas gemacht ist fällt uns halt immer eine neue Schwachstelle auf. Die schlechte Kurvenlage ist uns letzte Saison vermutlich nicht so sehr aufgefallen, da wir da noch keine Semi´s drauf hatten, aber jetzt merkt man es schon sehr doll. Ich werde jetzt wohl erst mal die Fahrwerkslektüren die ich heute von Hans bekommen habe (vielen Dank dafür) studieren und mal sehen was ich alles ohne große Investitionen ändern, bzw. verbessern kann. Und zum Thema Flügel: Wir haben heute bei ebay einen M3 Nachbau, leider ohne Abrisskante, für sensationelle 1 Euro (!!!) ersteigert. Bei dem Preis kann man wohl nicht viel Falsch machen.

Ansonsten werde ich weiter nach der perfekten Linie suchen an der Playstation und bei den nächsten GLP´s.
In diesem Sinne noch Mal danke für die vielen nützlichen Tipps!!!

Gruss
Christian


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2006, 07:44 
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Dieser Threat paßt ja wie Faust aufs Auge, Michael sagte nämlich zu unserem Wagen, dass wir definitiv über den Winter am Fahrwerk was machen müssen. Der Threat verwirrt zwar im ersten Moment aber ich denke wir können hier ein bischen was für den Ruhrpropeller rauslesen.

Danke dafür. :)

_________________
Gruß
Thorsten

Bild
Chris Böhm am 2.7.07:
"Nachdem du mich überholt hast, meinte Hans neben mir nur "Entern" ... oder so was ähnliches."


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