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Gleichmäßigkeitsprüfungen Nürburgring Nordschleife
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 Betreff des Beitrags: Sportregenreifen
BeitragVerfasst: 27. Jan 2007, 20:26 
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Gibt es eigentlich schon 'Sportregenreifen' mit E Kennung, vergleichbar mit den schon länger verfügbaren Sporttrockenreifen?
Ich stehe gerade vor der Entscheidung mir einen Satz regentauglicher Reifen anzuschaffen, denn das Fahrverhalten meiner Bridgestone RE540S Semislicks ist bei stehendem Wasser zu unberechenbar.
Eine weitere Frage ist, ob ein Regenreifen schmaler sein sollte als ein Trockenreifen.
Einsatzauto: AUDI TT Quattro

Gruß
Wilfried


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BeitragVerfasst: 27. Jan 2007, 23:49 
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Nun generell gilt dass eine kleinere reifenfläche bzw. schmälere nicht so schnell aufschwimmt wie eine breite...im prinzip denke ich ist es wie im normalen straßenverkehr anzusehen...

Marty

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Lange bevor in iergendeiner Nordkurve ein Tor bejubelt wurde,jubelten die Fans den Helden auf der Nordschleife zu.


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BeitragVerfasst: 28. Jan 2007, 10:57 
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im Regen kann ich den Bridgestone RE 720 wärmstens empfehlen-ist zwar kein richtiger Regenrennreifen,aber bei Nässe so ziemlich das beste was ich je gefahren habe!!

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Who the fuck is Elise??


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BeitragVerfasst: 28. Jan 2007, 17:09 
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Zitat:
Gibt es eigentlich schon 'Sportregenreifen' mit E Kennung, vergleichbar mit den schon länger verfügbaren Sporttrockenreifen?
Ich stehe gerade vor der Entscheidung mir einen Satz regentauglicher Reifen anzuschaffen, denn das Fahrverhalten meiner Bridgestone RE540S Semislicks ist bei stehendem Wasser zu unberechenbar.
Eine weitere Frage ist, ob ein Regenreifen schmaler sein sollte als ein Trockenreifen.
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Ja, gibt es. Z.B. von Avon den CR 28 oder 280. Das ist aber nur ein Beispiel. Es gibt mehrere Anbieter.
Meines Erachtens brauch ein Regenreifen nicht schmaler als ein Trockenreifen sein. Denn auch hier gilt: Je mehr Auflage, desto mehr Grip.

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Viele Grüsse
C. Degener
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BeitragVerfasst: 29. Jan 2007, 10:53 
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Hi,

mehr Auflagefläche = mehr Gripp gilt aber nur solange kein stehendes Wasser vorhanden ist. Sprich bei feuchter Fahrbahn trifft das noch zu.

Aber sobald es nicht feucht sonder klatsch nass ist, ist es vorbei mit dem Gripp. Erinnern wir uns einfach mal an die Schlamm- und Wasserschlachten beim 24h Rennen in 2004 und 2005. Ich möchte bei solchem Wetter nicht mit breiten Pelllen unterwegs sein. Jeder der mit Breittreifen mal auf der Autobahn in die Spurrillen auf der rechten Spur gekommen ist (natürlich bei Regenwetter) weiß was ich meine.

Ciao

Robert

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BeitragVerfasst: 29. Jan 2007, 15:41 
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Zitat:
mehr Auflagefläche = mehr Gripp gilt aber nur solange kein stehendes Wasser vorhanden ist. Sprich bei feuchter Fahrbahn trifft das noch zu.


Mehr Auflagefläche = mehr Grip gilt so lange, bis ein Reifen aufschwimmt.
Ob ein Reifen früh oder spät aufschwimmt, hängt davon ab, wie gut er das Wasser abtransportiert, also vom Profil und nicht von der Breite.

Mal eine Gegenfrage: Hat jemand von Euch schon mal festgestellt, dass die Regenreifen in der Formel 1 schmaler als die Trockenreifen sind?

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BeitragVerfasst: 30. Jan 2007, 11:00 
Hmm... Die Gegenfrage mit der "Formel 1" ist so ne Sache.

Erstens halte ich die F1 für ne Zirkusveranstaltung die mit Motorsport nix zu tun hat. (Ich sach nur ein ESP ähnliches System wird als "Traktionskontrolle" bezeichnet :!: :?: :!: )

Zweitens haben Formelautos enorme Abtriebswerte. Diese "drücken" die Reifen dementsprechend stärker auf die Fahrbahn. Klar, daß Profil ist auch sehr wichtig, aber auch die Reifenbreite ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Zum Vergleich: - Schnee- und Eisreifen der Rallye WM mal ansehen

Schönen Tag noch
Gruß
Matthias


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BeitragVerfasst: 30. Jan 2007, 14:06 
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Matthias Schrimpf hat geschrieben:
Zweitens haben Formelautos enorme Abtriebswerte. Diese "drücken" die Reifen dementsprechend stärker auf die Fahrbahn. Klar, daß Profil ist auch sehr wichtig, aber auch die Reifenbreite ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Zum Vergleich: - Schnee- und Eisreifen der Rallye WM mal ansehen


Dann schau Dir auch mal die Regenreifen bei der VLN oder CHC an. Eis und Schnee ist nu was anderes als Regen. Das hat was von Äpfel und Birnen. :wink:

Der Abtransport des Wassers ist das A und O und dann sollte der Reifen breit sein, weil mehr Auflagefläche und somit mehr Grip. Der Christof hat da schon vollkommen recht.

Gruß Hans

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Schwarz Matt macht schnell :D (Wer zu spät bremst ist zu lang schnell)


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BeitragVerfasst: 30. Jan 2007, 17:42 
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Genau ,uns außerdem kann ein Regenreifen ruhig einen größeren Abrollumfang haben.( bessere Traktion)


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BeitragVerfasst: 31. Jan 2007, 11:00 
Hans Lehmann hat geschrieben:
Matthias Schrimpf hat geschrieben:
Zweitens haben Formelautos enorme Abtriebswerte. Diese "drücken" die Reifen dementsprechend stärker auf die Fahrbahn. Klar, daß Profil ist auch sehr wichtig, aber auch die Reifenbreite ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Zum Vergleich: - Schnee- und Eisreifen der Rallye WM mal ansehen


Dann schau Dir auch mal die Regenreifen bei der VLN oder CHC an. Eis und Schnee ist nu was anderes als Regen. Das hat was von Äpfel und Birnen. :wink:

Der Abtransport des Wassers ist das A und O und dann sollte der Reifen breit sein, weil mehr Auflagefläche und somit mehr Grip. Der Christof hat da schon vollkommen recht.

Gruß Hans


Wo wir gerade bei Äpfel und Birnen sind :wink:
Wenn die F1 das "Vorbild" ist, müssen wir ja auch alle unsere Niederquerschnittsreifen wegschmeißen :lol:

Ernsthaft, ich habe mit meinen Straßenreifen halt andere Erfahrungen gemacht, aber mit richtigen "Regenreifen" noch nicht. Kann halt mit "normalen" Reifen nur Robert zustimmen.

Gruß
Matthias


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BeitragVerfasst: 31. Jan 2007, 15:03 
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Matthias Schrimpf hat geschrieben:

Ernsthaft, ich habe mit meinen Straßenreifen halt andere Erfahrungen gemacht, aber mit richtigen "Regenreifen" noch nicht. Kann halt mit "normalen" Reifen nur Robert zustimmen.



Ja und einen Regenreifen kann man auch nicht mit einem Straßenreifen vergleichen. Die haben völlig unterschiedliche Eigenschaften.
Man merkt ja schon zwischen den Straßenreifen einen herben Unterschied. Da unterscheidet man zwischen den Apfelsorten. :D Aber die Regenreifen sind hier wieder die Birnen und und die lassen sich nicht mit Äpfeln vergleichen. Schon allein von der Profilierung (Schale) :wink: .

Gruß

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BeitragVerfasst: 31. Jan 2007, 22:07 
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Eine email Anfrage bei Bridgestone Motorsport unter -->Bridgestone@ewo-motorsport.de ergab folgende Aussage:

Rein physikalisch lassen sich Wasserverdrängung und Grip nicht wirklich in einem Reifen verbinden. Es geht dabei immer um einen Kompromiss. Die reinen Regenreifen mit Blockprofilen gehen gar nicht, wenn es zu wenig Wasser hat und lösen sich dann gar auf. Da diese Wetterbedingung gerade bei längeren Veranstaltungen kaum durchgängig vorhanden ist, bauen die meisten Anbieter eher Intermediate Reifen, dass heißt weniger Profil aber weiches Gummi.
Der RE55 hat wenige Rillen aber sehr breite, und hat somit eine brauchbare Wasserabführung, dazu kommt das wir nun auch mit den WT-Mischungen eine Weichheit anbieten können, die für Feuchte gemacht ist aber bei abtrocknenden Bedingungen nicht völlig versagt wegen der Profilstruktur.
Wenn die GS-Mischung aus dem RE540 in der 255/40-17 aus der Abverkaufsliste nicht reicht, so würde ich den 235/45-17 in der WT-Mischung als Feuchtreifen verwenden.

Soweit ein Fachmann, der Reifen verkauft, aber auch selber fährt.
Link: http://www.sportreifen.com/sport_bild.htm

Gruß Wilfried


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BeitragVerfasst: 19. Feb 2007, 19:56 
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von Yokohama gibts den A021, das ist ein StVO-Sportreifen speziell für nasses Geläuft. Guckst Du hier: http://yokohama-motorsport.de/index.php ... &Itemid=26

Viele Grüße

Achim

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...back to the days when sex was safe and racing was dangerous...


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BeitragVerfasst: 20. Feb 2007, 12:37 
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Gibt es leider nicht in 255/40 R17 mit Speed Index Y.
Danke dir trotzdem.

Gruß
Wilfried


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BeitragVerfasst: 20. Feb 2007, 13:23 
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Zitat:
Gibt es leider nicht in 255/40 R17 mit Speed Index Y.
Danke dir trotzdem.


Möchtest du damit vielleicht durch die Blume sagen, daß der Speed Index W (bis 270 km/h) nicht reicht und Du Speed Index Y (Bis 300 km/h) für einen "Regenreifen" brauchst? :roll:

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C. Degener
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