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Gleichmäßigkeitsprüfungen Nürburgring Nordschleife
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BeitragVerfasst: 7. Mai 2007, 06:08 
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Registriert: 17. Nov 2004, 10:21
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Guten Morgen,

hier die gesammelten Eindrücke von unserer Gewinnerin Sabine Beck von vergangenem Samstag:

Meine Erste GLP auf der anderen Seite des Zaunes

Rückblick: Als das Team des Ruhrpropellers Anfang März das Gewinnspiel um einen Beifahrerplatz im VW Polo von Guido Schulz online stellte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Ein GLP Rennen im Rennwagen, das wäre doch eine tolle Sache. Also habe ich mich sofort an dem Gewinnspiel beteiligt. Bei der Verlosung war ich nicht persönlich anwesend, aber via Telefonkonferenz zugeschaltet. Micha hat es spannend gemacht und als dann mein Name fiel, war ich völlig aus dem Häuschen. Aber es war noch so lange hin…..

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Am Freitag, 04. Mai 2007, haben das Team des Ruhrpropellers und seine Fans zum 2.Mal in diesem Jahr die Klamotten für den Nürburgring zusammengepackt.
Auch ich, aber ich hatte an diesem Freitag noch ein wichtiges Utensil zusätzlich im Gepäck: meinen Helm, um am Samstag mit Guido Schulz auf die Strecke zu gehen. Noch war ich ziemlich ruhig und gelassen. Am Brünnchen angekommen, haben wir angefangen, Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte für das Wochenende aufzubauen. Dann kam ein weiterer Wohnwagen um die Ecke gebogen, den niemand von uns kannte. Der Fahrer stieg aus und stellte sich als mein Pilot für Samstag vor. Wir haben eine kurze Fahrer- / Beifahrer- und Taktikbesprechung gemacht und uns für Samstagmorgen 7:00 für die technische Abnahme verabredet. Von meiner Lockerheit bröckelten langsam die ersten Teile. Ich bin dann auch ziemlich zeitig in den Alkoven geklettert, um am nächsten Morgen ausgeschlafen für den Tag zu sein.

Samstagmorgen, 6:30, der Wecker klingelt. Ich brauche nicht lange zum Wachwerden. Ich nehme ein kleines Frühstück zu mir und packe meinen Helm, meine Stoppuhr (mein Handy) und mein Klemmbrett mit Stift zusammen. Die Jungs vom Ruhrpropeller haben mich netterweise zur technischen Abnahme begleitet. Um 7:12 waren wir vor Ort, wo Guido schon mit Blick auf die Uhr wartete. Nachdem ich meine Tageslizenz noch von Susanne auf Sabine Beck geändert bekommen habe und den Tankgutschein gekauft habe, konnte es losgehen. Die technische Abnahme ging auch flott vorüber und wir konnten uns auf den Weg zur Fahrerbesprechung ins Fahrerlager 3 machen. Dort hatten wir noch eine Menge Zeit, die wir dazu nutzen, ein wenig durch die Reihen zu schlendern. Zu der Zeit mussten Micha und Thomas die „heiligen Hallen“ verlassen, da die anderen im Brünnchen schon auf die Brötchen warteten. Dafür waren zwischenzeitlich auch Buschi, Geli und Justin da. Geli hat mir dann noch netterweise eine kleine Tüte „für den Fall der Fälle“ zugesteckt. Meine Nervosität hielt sich in Grenzen. Als es dann allerdings hieß „alle Mann aufsitzen“, beschleunigte sich mein Puls. Wir gingen in Startaufstellung bei T13 und ehe ich mich versah, ging es auch schon los. Die Einführungsrunde nutze Guido dazu, mir alle Kurven namentlich vorzustellen, mir zu erklären, wie die Kurven anzufahren sind und noch viele Dinge mehr. Zwischendurch erkundigte er sich immer wieder danach, ob es mir auch gut geht. Es konnte mir gar nicht besser gehen. Dann ging es in die erste wichtige Runde, die Setzrunde. Hier ging noch alles glatt. Die erste Bestätigungsrunde habe ich dann aber komplett verbaselt, da ich die Zeiten nicht korrekt heruntergezählt habe. Ich habe mich über mich selber geärgert, aber es war nun nicht mehr zu ändern. Die beiden nächsten Runden liefen besser, aber noch nicht gut. Beim Tankstopp stellte Guido mir dann seine neue Taktik vor, und siehe da, im 2. Block lief es wirklich gut. Die Zeit verging buchstäblich wie im Flug und schon waren wir in der Auslaufrunde. Jeder Streckenposten wurde mit Lichthupe und Winken verabschiedet. Und dann war es auch schon vorbei. Von dort aus sind wir sofort zur Schnitzelstube gefahren und haben dort auf die Ergebnisse gewartet. Der Ruhrpropeller konnte sich um 2 Plätze auf Rang 52 verbessern, wir sind auf Platz 80 gelandet. Ein bisschen enttäuscht waren wir schon, aber es gibt schlimmeres, zum Beispiel Platz 81. Danach hat Guido mich wohl behalten zum Brünnchen gebracht, wo mich alle herzlich in Empfang genommen haben.

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An dieser Stelle möchte ich mich ganz recht herzlich bei dem Team des Ruhrpropellers, http://www.maedchenundmotoren.de und http://www.ibks.net bedanken, ohne die dieses Erlebnis nicht möglich gewesen wäre.

Der größte Dank geht jedoch an Guido Schulz. Er ist ein absolut souveräner Fahrer, der mir den Nürburgring von einer ganz anderen, aufregenden Seite gezeigt hat. Von der ersten Minute an habe ich mich in seinem VW Polo wohl und sicher gefühlt. Und sollte er in Zukunft nochmals einen Beifahrer suchen, dann würde ich sofort wieder bei ihm einsteigen.

Danke an alle für alles!

Sabine Beck

_________________
Gruß
Thorsten

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Chris Böhm am 2.7.07:
"Nachdem du mich überholt hast, meinte Hans neben mir nur "Entern" ... oder so was ähnliches."


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