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Gleichmäßigkeitsprüfungen Nürburgring Nordschleife
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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 10:02 
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Wie Kalle Breidbach am Samstag ja schon sagte, ist das GLP Forum ja relativ ruhig, da aber nicht jeder FB nutzt, könnte man ja auch hier ein paar Vorschläge mal einbringen um die GLP Arbeitsgruppe zu unterstützen.

Ich für meinen Teil muss nach der 6 Saisons sagen, mir gefällt die GLP sehr gut, alles ist relativ entspannt und rücksichtsvoll. Kleinere Vorkommnisse sollte man nicht überbewerten.
Vor allem die Absicherung durch die Strecknenwarte und das PKWs unter sich sind erhöhen nennenswert die
Sicherheit beim Fahren auf der NOS.

Was mir persönlich nicht ganz so gut gefällt, ist die große Abhängigkeit vom DMSB, man kann doch im Grunde nicht
wirklich mit einem STVO konformen Fzg teilnehmen. Ein Feuerlöscher ist Pflicht und das min. 2kg mit Stahlbändern.
Das bedeutet für manchen nicht unerheblichen Aufwand und Veränderungen am Fzg. und schreckt Einzelstarter womöglich ab.

2 Glps in einem Monat bedeutet für mich über 1000€, viel Geld.

was ich nicht optimal gelöst finde, ist das Benutzen der Wartezone.
Schon klar wir fahren kein Rennen, aber auf der ganzen NOS ist im Grunde "Feuer frei" ich kann ja an der Wartezone dann wieder halten. Damit wird meiner Meinung nach nicht die Durchschnittsgeschw. auf der Nordschleife reduziert.
Bei einigen würden womöglich Rundenzeiten deutlich unter 9min heraus kommen.
Und die eigentliche Gleichmässigkeit findet nur noch von Wartezone bis Ziellinie statt.
Wäre es nicht womöglich sinnvoll die min. Rundenzeit moderat zu senken und die Wartezonen abzuschaffen?

Wie gesagt nur Vorschläge um den Starterzahlenschwund entgegen zu wirken.


VG Didi

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Grüße Didi
Renault Alpine A110 #133
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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 13:13 
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ich sag mal ganz patt: Nein.

denn die 11:15 sind schon genau ausgetüftelt.

die serie muss nur einfach etwas bekannter werden und die vorteile zur touristenfahrt hervorgehoben werden.

z.b. nur autos ohne motorräder und busse, ohne probleme mit dem serienwagen auch machbar (bis auf das feuerlöscherproblem), streckenposten (ne streckenwarte, sonst sind diese wieder beleidigt), bei unfall keine streckensperrung und wie ich leider selbst erfahren musste, die direktversorgung beim unfall.

vielleicht könnte ja etwas mehr auf der nordschleifen homepage stehen, infostand auf der messen wie der techno classica oder motorshow in essen. Aber auch bei den classicdays schloss dyck.

der überwiegende teil ist ja tatsächlich mit älteren fzg. am start. ich nenne sie jetzt mal yougtimer. in der regel ist man damit auch etwas vorsichtiger unterwegs und kommt auch nicht in die arge bedrängis 3 min auf der döttinger höhe zu warten.

das ist jetzt von mir aber nur schnelles brainstroming output.


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 13:18 
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ach so.

und veranstaltungen mit 3 wochen abstand wären schon für die dauerstarter tragbarer. nicht nur finanziell sondern auch um den samstag frei zu bekommen bei denen die sonst auch samstags arbeiten.


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 15:35 
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Hallo zusammen,

zuerst zu dem was Du schreibst, Didi:

1) Dass die Feuerlöschervorschrift abschreckt sehe ich ähnlich, gerade weil, wie Du sagst, nicht jeder die Möglichkeit hat mal eben den Feuerlöscher so zu befestigen wie das bei der TA verlangt wird.
2) Dass die Gleichmäßigkeit nur auf der Döttinger Höhe stattfindet ist richtig, allerdings denke ich dass einige garnicht erst versuchen ihre Zeiten zu treffen, sondern 'günstig einige Runden Nordschleife drehen'. -> Ich gehe davon aus, wenn diese Regelung geändert werden sollte fallen eher mehr Starter weg.

Jetzt zu meinem persönlichen Teil:

Bitte daran denken: Es handelt sich lediglich um Feedback und Vorschläge.

1) Ich finde die Kontrolle bei der TA tlw. recht (bitte nicht falsch verstehen) willkürlich. So wird tlw. minutenlang über Position und Montageart des Feuerlöschers oder der Batterie diskutiert, ich habe aber noch nie gesehen, dass bei einem Starter die Beleuchtung kontrolliert wurde. So ist es schon vorgekommen, dass, gerade bei nebeligen Zuständen, Starter mit z.B. nur einem Bremslicht oder nur einem Scheinwerfer oder sogar nur Standlicht unterwegs waren, was, wie ich finde, mindestens genauso sicherheitsrelevant ist wie das Vorbeschriebene.
Hier sollte man sich unter den Kommissaren evtl. mal zusammensetzen und eine Checkliste ausarbeiten, welche dann abgearbeitet wird. Mir ist bewusst, dass das sehr wahrscheinlich in längeren Wartezeiten und in Mehraufwand bei der TA endet und ich habe leider auch keinen Vorschlag wie man das besser angehen könnte, den Ablauf der TA an sich finde ich sehr gut gelöst.

2) Ein noch kontroverseres Thema ist für mich die Art der Wertung.
Derzeit starten alle Teilnehmer, bis auf die Rookies, in einer Gruppe. Hier wird nicht gewertet ob mit oder ohne Computer- und GPS- Unterstützung gestartet wird oder nicht.
Hier geht, zumindest für mich, einiges an Motivation verloren, da sich der Beifahrer im Prinzip mit einer Maschine messen muss, die allein aus der Sache heraus viel genauer ist.
Ich weiß, dass eine Aufteilung in zwei getrennte Klassen ebenfalls in einen großen Mehraufwand ausartet und dass man auch immer die Mittel braucht um diesen zu bewältigen, allerdings finde ich, dass es wirklich ein großer Unterschied ist ob ich mich 'Mann gegen Mann' mit anderen Teams die nur mit Stoppuhr fahren oder 'Mann gegen Maschine' mit Teams messen muss, die alle Register der Technik ziehen.
Ich möchte hier keinesfalls die Leistung der Teams schmälern, die mit Computerunterstützung fahren, ich merke bei mir allerdings, dass es auf lange Sicht wirklich sehr unmotivierend ist, wenn man sein Bestes gibt und auch, wie ich finde, gute Leistungen einfährt, aber trotzdem selten im vorderen Drittel landet und kann mir vorstellen, dass es nicht nur mir so geht.

Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass das Vorbeschriebene lediglich dem Aufruf nachkommt, man solle Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik einbringen und dass es sich dabei um meine persönliche Meinung handelt.

Viele Grüße

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Lautes Schalten schont die Hupe!


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 17:16 
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Ich glaube gar nicht mal, dass die GLP mehr Werbung braucht, die ist schon bekannt, und es gab ja auch Veranstaltungen die annähernd ausverkauft waren. Man muss sich also fragen warum so viele nicht mehr GLP fahren.

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Grüße Didi
Renault Alpine A110 #133
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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 18:31 
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Hallo zusammen,
nun möchte ich dann auch noch meinen Senf dazu geben:
Zur Atraktivität:
Wir fahren seit 2014 regelmäßig in der GLP mit. Am Anfang waren m.E. mehr Serienfahrzeuge dabei. Es mag lächerlich klingen, aber ich glaube auch, daß das am Feuerlöscher hängt und am vorgeschriebenen Montageort. Wer will schon in seinem täglich eingesetztem Fahrzeug so einen Trum im Fußraum haben, an dem sich die Beifahrerin evtl. auch noch die Nylons zerreißt (Stichwort Metallbänder). Dazu kommt, das die Befestigung so sein sollte, daß der Fahrzeugboden nicht beschädigt wird. Ein spontaner Einsatz, wie bei uns am vergangenen Wochenende ist daher für die meisten nicht möglich (unser "Rennwagen" sprang trotz Werkstattunterstützung nicht an und so haben wir mal eben auf unser Zugfahrzeug umgemeldet). Das die Leute aber interessiert sind zeigt doch der nicht versiegende Strom der Touris. Vielleicht könnte man ja bei dem DMSB erreichen, daß absolut serienmäßige KfZ keinen Feuerlöscher benötigen oder daß dieser z.B. im Kofferraum mitgeführt werden darf.
Finanzen:
wenn zwei GLPs in einem Monat statt finden, ist meistens sechs Wochen vorher oder hinterher nichts, also sind wir doch im Schnitt bei einer Veranstaltung pro Monat!? Klar wäre ein regelmäßiger Kalender besser, aber ich denke das hat auch was mit dem Terminplan der anderen Serien zutun.
Weiter ist die GLP immer noch preisgünstiger wie die gleiche Anzahl Tourirunden, mit allen Vorteilen wie Streckenwarte, Rettungsdienst in verschiedenen Abschnitten an der Strecke etc. und es fährt keiner "hirnlos" (meistens)
Wartezone:
spannend wäre es schon, wenn das Anhalten komplett veboten würde und man auf der Döttinger Höhe nur noch durch langsames fahren wieder in die gesetze Zeit käme, denn von Start/Ziel bis Döttinger Höhe oder ggf. Galgenkopf will doch niemand wirklich langsam fahren. Das sieht man schon an den eingesetzten Fahrzeugen.
Natürlich hätten hier auch wieder die Teams mit Elekronik an Bord Vorteile, wie Konstantin bereits geschrieben hat, aber das sollte man nicht überbewerten.

Zum Schluß möchte ich diesen Brief nutzen um allen an der Organisation Beteiligten für Ihre Arbeit zu danken, besonders den Streckenwarten welche am vergangenen Wochenende zum Teil ganz schön gefroren haben müssen.

Franz-Jakob Lang
# 65


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 18:42 
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Im Touristenfahrerforum hatten wir kürzlich schon mal so eine Diskussion, daher verlinke ich den Beitrag hier einfach mal.
Die meisten werden sicher auch einen Zugang dort haben: http://www.touristenfahrerforum.de/forum/showthread.php?t=112351&page=2

Ich für mich sehe 4 Gründe warum ich nicht mehr Läufe mitfahre als die 2, die jetzt hinter mir liegen und einen warum nicht mehr Alltagsautos dazukommen:

1. Zu teuer und Benachteiligung der nicht Eingeschriebenen.
Warum muss ich noch mal 40 Euro mehr pro Lauf bezahlen als ein eingeschriebener Teilnehmer ?
Einschreibegebühr auf 60 Euro reduzieren und dafür hat derjenige eine Startplatzgarantie bis zum Vornenntermin und bekommt eine Karte für die Siegerehrung. Ansonsten bezahlen alle den gleichen Preis.
Eventuell weniger Streckenposten, damit die Kosten etwas geringer sind.

2. Abschaffen der Wartezone: Ab dem jetzigen Beginn der Wartezone (weiße Pilone) bis Start Ziel muss mind. 40 km/h gefahren werden. Mind. Zeit von 11:15 beibehalten.
Setzzeit = 1 Bestätigung, danach jede Bestätigungsrunde 5 Sek. schneller als die vorherige.

3. Keine Semisliks zulässig, damit der Geschwindigkeitsunterschied der Autos auf der Stecke nicht so eklatant ist.
Klar sind dann einige reine Ringtools nicht mehr am Start, die gehören aber eh in die RCN (light).

4. Startzeit 30 min. oder 45 min. später, Gesamtfahrzeit dafür auf 170 min reduzieren, falls es während des Laufes regnet, 200 min.
Max. Rundenzeiten sollte bei 15:30 festgelegt werden (außer für Einführungsrunde). Wenn es keine Wartezone mehr gibt, dann wird auch keiner mehr als die 15:30 brauchen.

5. Abschaffen der Feuerlöscherpflicht für serienmäßige Fahrzeuge.
Der Sicherheitsstandard bei den heutigen Autos ist so hoch, da fängt nichts an zu brennen, wenn einer in die Leitschiene einschlägt und selbst dann nicht, wenn ein Airbag aufgeht.
Es macht sicher Sinn, bei Autos, die Modifikationen an Motor oder Getriebe oder Bremse oder Tank oder Kraftstoffanlage und elektrischer Anlage haben und zudem noch mit Schalensitz, Käfig und Batterie im Innenraum ausgerüstet sind, einen Löscher zu verlangen, aber doch nicht bei den Alltagsautos.
Das schreckt doch die Leute nur ab, die sich das mal anschauen wollen und ggf. auch nur 2 oder 3 Läufe das Jahr fahren möchten.

Die Zahl der Einschreibungen sollte bleiben, die besten 70 des letzten Jahres haben wieder die Möglichkeit sich einzuschreiben und zudem sollten sich noch 10 Rookies (die nicht unter den ersten 70 platziert sind) fürs nächste Jahr einschreiben können. Die 20 (oder etwas mehr) verbleibenden Plätze sollten dann der Tabelle entsprechend vergeben werden und nicht nach Anmeldegeschwindigkeit.
Allerdings müssen sich die Eingeschriebenen dann auch verpflichten mind. 5 Läufe pro Jahr mitzufahren, ansonsten keine Einschreibung mehr im nächsten Jahr und die Karte für die Siegerehrung fällt weg.

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GLP #115 (2018)
GLP #311 (2017)


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 18:52 
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Beiträge: 7
Ich finde es prinzipiell schon sehr lobenswert, dass sich eine Arbeitsgruppe Gedanken darum macht, wie man die GLP in Zukunft attraktiver gestalten kann und damit einen Teil ihrer Freizeit opfern, danke dafür schonmal an dieser Stelle.

Aus meiner Sicht könnten sich folgende Dinge verbessern lassen:

1) Absenken der Mindestzeit

Für einige von uns (und da schließe ich mich ein), ist die GLP das Einstiegsbrett in den Motorsport und so mancher schielt da sicherlich auch auf lange Frist in Richtung RCN respektive VLN. Da wir den Gleichmäßigkeitscharakter auch in der RCN als Bestandteil haben, fände ich es sinnvoll die Mindestzeit soweit zu senken, dass ein Benutzen der Wartezone nicht mehr nötig ist. Zum einen könnte man so auch Starter holen, die wohl vielleicht direkt in die RCN gehen bzw. auch für manchen Fahrer den Übergang von GLP zu RCN vereinfachen und die Serie so für diese Fahrer attraktiver machen. Gleichzeitig, und da lehne ich mich jetzt vielleicht weit aus dem Fenster, ließen sich so auch die "Staus" ab dem Tiergarten vermeiden, wenn teilweise in Zweierreihen mit 60 km/h oder langsamer nebeneinander hergezockelt wird. Und ob die Mindestzeit jetzt wirklich zur Sicherheit beiträgt und planloses "Losballern" verhindert, sei nun auch dahingestellt...

2) Klare Linie bei der technischen Abnahme

Oft ist leider, zumindest für mich, nicht ganz ersichtlich worauf die TKs jetzt achten. Teilweise wird hier dann auch mit zweierlei Maß gemessen. Ich fahre selber ein ehemaliges Fahrzeug aus der RCN und es kann dann nicht sein, dass Dinge bemängelt werden, die in der RCN durchgehen (z.B. Position des Feuerlöschers bei vorhandener Löschanlage oder Einbau des Catchtanks) oder von Teilen, die bei einem regulären Straßen-KFZ gar nicht vorhanden sind (z.B. Diskussionen, dass der Zug des externen Stromkreisunterbrechers angeblich zu locker sitzt, obwohl er sich pfennigguat ziehen lässt). Vielmehr sollten hier auf die wesentlichen Aspekte der Fahrzeuge (Beleuchtung etc.) Wert gelegt werden.

3) Nordschleifentauglichkeit des Fahrzeuges vs. Vereinbarung mit der StVO

Klar, die Ausschreibung besagt, dass das Auto jederzeit der StVO entsprechen muss, jedoch fände ich es gut, wenn gerade bei den Sicherheitsausstattungen Ausnahmen machen könnte. Ich und bestimmt auch andere fühlen sich wahrscheinlich einfach wohler wenn sie mit einer FIA Vollschale über die Nordschleife fahren können, bei der sie dann auch HANS und ähnliches tragen können. Zwar lassen sich solche Sitze bei älteren Fahrzeugen wie dem E36 und E46, mit sehr viel Augenzudrücken des entsprechenden TÜV-Prüfers, noch eintragen, doch ist das auch schon mit sehr viel Aufwand verbunden. Gleiches gilt für "richtige" Regenreifen, wären mir persönlich bei der GLP2 lieber gewesen als meine Pilot Sport.

4) Begrenztes Kontingent an Läufen ohne Beifahrer

Wer kennt das nicht, die GLP steht an und plötzlich wird der Beifahrer krank. Oft lässt sich auf die schnelle kein Beifahrer auftreiben und man muss die GLP eben auslassen. Irgendwie blöd, zumal ich jedem von uns zutraue, dass er auch alleine gleichmäßig fahren kann, wenn er sich eine Stoppuhr oder einen Laptimer ans Lenkrad baut.

Meine Gedanken zur späten Stunde.

Viele Grüße

Jörg


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2017, 06:21 
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Es wurde ja schon der Kostenaspekt für die Runden genannt.
Eine Saison GLP kostet ca. 2300€ das ist günstiger als einzelne Runden ca 2500€ aber deutlich teurer
als eine JK.
Also ich würde die Kosten für die Runden aussen vor lassen. Die sind für mich kein nennenswertes Argument
zum Fahren.

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Grüße Didi
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BeitragVerfasst: 19. Sep 2017, 09:58 
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Roger Friedrich hat geschrieben:
3. Keine Semisliks zulässig, damit der Geschwindigkeitsunterschied der Autos auf der Stecke nicht so eklatant ist.

Hier möchte ich widersprechen. Mit meinem 700 ccm Playmobil und Semislicks stehe ich weiterhin jedem Power-Hatchback und 6-Zylinder-3er im Weg – von einem Zuffenhausener ganz zu schweigen. Dann wäre es wohl effektiver, langsame (z.B. mich) und zügige Fahrzeuge auszuschließen. Das steht wiederum dem Breitensport entgegen. Davon abgesehen sollten unterschiedlich schnelle Fahrzeuge bei einer Gleichmäßigkeits-Leistungsprüfung auf einer über 20 km langen Strecke gar kein Problem darstellen – und so habe ich es dank vorbildlicher Rücksichtnahme untereinander auch erlebt.

Zur Technik: Ich würde es begrüßen, wenn man mit einem absolut serienmäßigen Fahrzeug starten dürfte. Einen Feuerlöscher halte ich bei einem modernen Fahrzeug für übertrieben. Andererseits gibt es sicher den ein oder anderen, der nicht mit seinem Alltagsfahrzeug starten würde und womöglich ein Fahrzeug aus der RCN, dem Slalom oder sein Tracktool einsetzen möchte. Warum sollte man das Reglement in der Hinsicht nicht auch für nicht-StVO-konforme Fahrzeuge lockern?

Zu den Kosten: Für mich bleibt es wegen der Kosten vorerst bei Einzelstarts. Allerdings sehe ich keinen Grund, die Kosten senken zu müssen. Zum Einstieg in den Motorsport gehört auch zu erfahren, dass Motorsport ein teures Hobby ist.

Viele Grüße, Thomas


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2017, 15:49 
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Kollege Roger Friedrich hat ja die Beiträge vom Touristenfahrerforum verlinkt, da sind schon gute Ansätze dabei.

Mein Senf dazu:

1. Der Feuerlöscher schreckt die Leute ab, für mich der Grund weshalb wenig normale Serienfahrzeuge mitfahren. Feuerlöscherpflicht abschaffen, zumindest für Serienfahrzeuge. Dann gibts auch mehr Starter, denn bis zur Feuerlöscherpflicht war das Starterfeld ja oft voll.

2. Weg mit der Wartezone.

3. Klasseneinteilung in Stoppuhrfahrer und andere (oder direkt 2 Serien, GLP Light und Pro, da kanns ja dann weitergehen wie bisher)

Dann kann man sich noch Weiterführendes überlegen, z.B. Bestätigungsrunden jeweils 10 Sec schneller fahren.

Dass bei der TK auch mal die Bremslichter kontrolliert werden sollten ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Habe ich bisher aber noch nie mitgekriegt. Kontrolle des Feuerlöschers, ja, da wird man ganz genau. Ist der abgelaufen, ist der gut befestigt, wichtig. Oder, ist die Kamerahalterung fest und zusätzlich gesichert. Hallo, ich habe einen Helm an......und wenn ich irgendwo gegensemmle und die Kiste fängt an zu brennen, dann laufe ich weg......

Für mich die wichtigsten Sachen.


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2017, 07:51 
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Also ich persönlich finde die GLP gut so, wie sie derzeit ist.

Mein Senf zu ein paar angesprochenen Themen:
- Wartezone
Der DSMB würde sich sicherlich freuen, wenn es keine Wartezone mehr gäbe. Ich sehe das mit der Wartezone aber etwas anders. Sie bietet gerade für Anfänger auch eine gewisse Sicherheit, Stichwort Code60 in einer Bestätigungsrunde und man muss die verlorene Zeit in der Restrunde herausholen.
Ich kann mir weiterhin auch vorstellen, dass einige aus der GLP abspringen würden, da sie keine Lust haben die gesamten 20,832km mit 200 Checkpunkten oder mehr mit 120 km/h zu umrunden. Deen Einsatz von GPS-gesteuerten Tempomaten würde es fördern, da sie noch mehr bevorteilt würden.

- Einsatz von Notebook/Tablet etc.
Man sollte sich mit dem Thema mal genauer beschäftigen, bevor man Computer generell verteufelt. Nutzt man z.B. nur die „GLP Stopwatch“ hat man mit dem Computer auch nichts anderes wie eine komfortable Stopuhr.
Anders sieht es aus, wenn am PC ein guter GPS-Empfänger hängt und der z.B. automatisch den Tempomat regelt.

- weniger Sportwarte zum Geld sparen
Ich persönlich hätte es lieber wenn alle Posten besetzt wären, es dient schließlich meiner Sicherheit

- Feuerlöscher
Mich persönlich stört er nicht, ich fahre eh nicht mit einem kompletten Serienfahrzeug, da mein Auto z.B. bei einem Unfall nicht weiß, dass ich „nur“ eine GLP fahre. Zu meiner Sicherheit ist ein Käfig da schon ein muss.

- Einstellung der Kommissare bei der TK
Da sollten sich einige wirklich mal bewusst machen, dass sie eine GLP kontrollieren und nicht die VLN oder sonst was. Hatte bei der letzten GLP eine riesen Diskussion bezüglich meines Käfigs, der nach Eigenbauvorschrift eingebaut wurde und eingetragen ist. Der Kommissar verstand bis zum Schluss nicht, dass es kein Zertifikatskäfig ist und ich auch keinen Fahrzeugpass habe und brauche.


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2017, 08:16 
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Muss auch nochmal was los werden.

Feuerlöscher: (scheint ja der größte Aufreger zu sein)

Ist ok, bin gerne bereit einen mitzuführen, würde ich bei meiner Plastikschüssel so oder so freiwillig machen.
Aaaber, es sollten einfach auch die org. Feuerlöscher vom Hersteller zugelassen sein inclusive des dafür vorgesehenen Einbauortes.
zB der org. porsche Feuerlöscher nicht zu lässig, weil nur 1kg.

techn. Abnahme:

keine Ahnung wo hier die Probleme sind, klar gibt es den ein oder anderen der was genauer ist, aber was solls solange alles eingetragen ist. Ich für meinen Teil durfte immer starten, mußte aber schon öfters für den nächsten Lauf nachbessern. Ich finde das fair.

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Grüße Didi
Renault Alpine A110 #133
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BeitragVerfasst: 20. Sep 2017, 09:09 
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Hi.

Ich fahre jetzt die 5. Saison Glp und muss feststellen das die " Leistungsdichte" sehr eng wurde.
Früher gab es bei 20 Strafpunkten noch einen Pokal aber jetzt landest du damit auf Platz um die 50.
Habe keine Lust auf GPS/TRACKER fahre mit Stoppuhr und habe keine Lichtschranke zum Training gekauft.

Mein "Problem " ist auch der Beifahrer.
Bei Glp1 dieses Jahr konnte keiner meiner 4 Stammbeifahrer also Beifahrer 5 angelernt.

Zu Gps und Stopuhr schreibe ich jetzt nichts mehr.

Ich werde jetzt noch GLP7 fahren und nächste Saison verstärkt GLPPRO und sporadisch Glp wegen der Nos.

Bin vor 2 Wochen in Hockenheim das erste mal dort gestartet und habe das Rennen als 2. von 37 Startern abgeschlossen mit 180 Strafpunkten.Da der erste Platz nicht zur Siegerehrung gekommen ist bin ich auf Platz 1 vorgerückt.
Das 1 Std. Rennen habe ich von 47 Startern als 4. abgeschlossen.

Es wird ohne Beifahrer gefahren,Stoppen im Auto nicht erlaubt,Schnellste Runde = Setzzeit , die 4 am nächsten = Bestätigung der Setzzeit.
Beim 1.Std Rennen 15 Bestätigungen.
Startberechtigt Fahrzeug 25 jahre alt.

www.vfv-glppro.de
glppro.blogspot.de
http://www.auto-rennsport.de/GLPpro/170 ... assics.htm






Gesendet von meinem SM-J500FN mit Tapatalk

_________________
Glp Startnummer 2013/14/15/17 - # 71 Escort RS2000 Mk5 rot
Runden Hockenheim seid 2013 = 269 Gp-Kurs,Kurzanbindung 51,40 Ostkurs,KK 227/
Runden vor vor 2013 ???
Runden Glp Nos = #71- 152 Runden
DiDa Racing


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2017, 13:33 
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Registriert: 18. Mär 2016, 15:21
Beiträge: 3
Hallo zusammen,
viele wesentliche Dinge sind bisher genannt worden. Ich möchte daher versuchen in wenigen Punkten meine Sichtweise darzustellen:
1) Feuerlöscher:
Falls es helfen sollte die Attraktivität der GLP zu erhöhen warum nicht. Wir werden jedoch auch weiterhin einen Löscher mitführen da ich/ wir hier einfach ein „Mehr“ an Sicherheit haben.
2) Wartezone Döttinger Höhe:
Nun im 2ten Jahr der GLP finde ich die bisherige Lösung eher sicherer da hier ein Puffer geschaffen wird um gerade auch Anfängern die Möglichkeit zu geben einen eigenen Rhythmus zu finden. Stellt Euch einmal vor ein Team versucht Zeit aufzuholen und fährt mit 200km/h zwischen anderen Teams welche nur mit 40km/ h fahren.
3) Kontrolle TA:
Hier wurde sehr viel gesagt und kann den bisherigen Kommentaren nur zustimmen.
4) Dass die Fahrzeuge eine Straßenzulassung benötigen finde ich sehr gut, so kann (und das ist der Großteil) auf „eigner“ Achse angefahren werden. Und zur Straßenzulassung gehören auch Semis da diese klar eine „E“ Nummer haben!
5) Rundenanzahl:
Wir teilen uns das KFZ (Sohn) und jeder will natürlich auch seine 6 Runden fahren und deshalb sollte das Maß von 12 Runden bleiben.
6) Computer Ja/ Nein:
Wir stoppen nach wie vor von Hand haben aber die Stoppuhr auf einem Tablet (Excel) selbst programmiert. Ein Laptimer ist nicht annähernd so genau wie manuelles Stoppen. Meiner Kenntnis nach stoppen die Topteams alle manuell.
7) Wertung:
Wir stellen fest, dass die Top Teams eigentlich keine Fahrerwechsel machen, sondern in fester Besetzung Fahrer/ Beifahrer starten. Es ist doch ein Unterschied wenn im Cockpit gewechselt wird und sich der jeweilige Fahrer/ Beifahrer dann eingefahren/ eingestoppt hat (zumindest bei uns).
Resümee nach fast 2 Saisons GLP:
Es war kein Fehler und i.V. zur Touristenfahrt erfährt man ein Motorsporterlebnis ohne Busse, Motorräder und wahnsinnige Drängler.
Das Miteinander der GLP Gemeinde ist sowohl auf der Strecke und neben der Stecke fair.

Ein möglicher Ansatz neue Starter zu finden sehe ich klar in Medien wie FB oder Twitter. Durch regelmäßiges Informieren und durch internes Posten der GLP Gemeinde kann unsere „Reichweite“ erheblich erhöht werden.

Viele Grüße Fips Striebich
#10


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